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Autorenverzeichnis: Ludwig, Volker

Name: Ludwig, Volker
Pseudonym: (Pseudonym für Eckart Hachfeld jr.)
Adresse: Landhausstraße 44, 10717 Berlin
Biographie: 13.6.1937 in Ludwigshafen. Theaterleiter; politisches Kabarett, Chansons, Satire, Theaterstücke für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Der Sohn des bekannten Kabarettautors Eckart Hachfeld wuchs in Thüringen auf. Seit 1953 lebt er in Berlin (West). Um Namensverwechslungen zu vermeiden, legte er sich schon in den 50er Jahren ein Pseudonym zu. Studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin und München von 1957 bis 1961 (ohne Abschluß). Schrieb seit 1959 für die "Stachelschweine", bald auch für das "Kom(m)ödchen", die "Lach- und Schießgesellschaft" und für Wolfgang Neuss. Seit 1962 freier Schriftsteller. War von 1965 bis 1971 Leiter und Hauptautor des "Reichskabarett" Berlin, das sich als Teil der außerparlamentarischen Opposition verstand. Angeregt durch die APO- Kinderläden, gründete Ludwig 1969 ein emanzipatorisches Theater für Kinder, seit 1972 Grips-Theater Berlin genannt.
Gruppen und Preise: P.E.N. Zentrum der Bundesrepublik Deutschland. Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin 1969 für das Kinderstück "Stokkerlok und Millipilli", Brüder- Grimm-Preis des Landes Berlin 1971 für das Kinderstück "Balle, Malle, Hupe und Artur", Brüder-Grimm-Preis des Landes Berlin 1975 für das Jugendstück "Das hältste ja im Kopf nicht aus", Deutscher Kritikerpreis 1982, Mülheimer Dramatikerpreis 1987, Bolten-Baeckers-Preis der GEMA 1989, Brüder- Grimm-Preis des Landes Berlin 1990 für das Kinderstück "Himmel, Erde, Luft und Meer", Carl-von- Ossietzky-Medaille 1994 der Internationalen Liga für Menschenrechte, Silbernes Blatt der Dramatiker-Union 1995.
Bibliographie: Kinderstücke: Die Reise nach Pitschepatsch (mit R. Hachfeld). 1968. - Stokkerlok und Millipilli (mit R. Hachfeld). 1969. - Maximilian Pfeiferling (mit C. Krüger). 1969. - Balle, Malle, Hupe und Artur (mit einem Kollektiv). 1971. - Trummi kaputt. 1971. - Mannomann! (mit R. Lücker). 1972. - "Doof bleibt doof" (mit U. Gressieker und R. Lücker). 1973. - Ein Fest bei Papadakis (mit Chr. Sorge). 1973. - Nashörner schießen nicht (mit J. Friedrich). 1974. - Vatermutterkind (mit R. Lücker). 1977. - Max und Milli. 1978. - Heile heile Segen (mit Chr. Veit). 1980. - Dicke Luft (mit R. Lücker). 1982. - Der Spinner (mit H. Spangenberg). 1983. - Auf der Mauer auf der Lauer (mit R. Lücker). 1990. - Himmel, Erde, Luft und Meer. 1990. - Bella, Boss und Bulli. 1995. Dazu Songs für neun weitere Stücke. Jugendstücke: Das hältste ja im Kopf nicht aus. (mit D. Michel). 1975. - Die schönste Zeit im Leben (mit D. Michel). 1978. - Alles Plastik (mit D. Michel). 1981. - Die Moskitos sind da. 1994. Stücke für Erwachsene: Eine linke Geschichte. Theaterstück (mit D. Michel). Frankfurt am Main 1980. - Linie 1. Musikalische Revue (Musik Birger Heymann). 1986. - Goldelse. Satirische Oper. 1987. - Ab heute heißt du Sara (mit D. Michel). 1989. Übersetzungen: "Ticks für Sechs" von Steven Vinaver. 1964. - Die Songs zu "Pinkville" von George Tabori. 1971. - "Stärker als Superman" von Roy Kift. 1980. - "Der Messias" von Patrick Barlow/Kelly/Hoguh (m. U. Hofmann). 1987. - "Wahrlich, ich sage euch" von Patrick Barlow. 1994. - Drei Einakter von Chandrashekhar Phansalkar. 1997. Sonstige Veröffentlichungen: Kabarett mit "K" (mit Zivier, Kotschenreuther). Berlin 1973. - 3 x Kindertheater, I bis III und VI, München 1971 - 1977. - Das GRIPS- Liederbuch. München 1978. - Das GRIPS Theater (Mithrsg.). Berlin 1979. - Das GRIPS Buch, Theatergeschichten: 25 Jahre Kinder-theater und Jugendtheater (zusammen mit Wolfgang Kolneder). Berlin 1994. Ca. 40 Schallplatten, MCs, CDs mit Liedern, Kabarett und Stücken. Lieder in ca. 300 Anthologien. Literatur: Wolfgang Kolneder u.a. (Hrsg.): Das GRIPS-Theater. Geschichte und Geschichten, Erfahrungen und Gespräche aus einem Kinder- und Jugendtheater. Berlin 1979. - Karl W. Bauer: Emanzipatorisches Kinder-theater. München 1980. - Raimund Hoghe: Mut mit Grips. Seit 20 Jahren macht er mit Erfolg Theater für Kinder. In: Die Zeit, 8.1.1988. - bas: "Erkenntnis durch Lachen": Das Grips-Theater wird 25. In: Die Welt, 17.5.1994. - Andreas Rossmann: Lachender Grips statt verkitschten Grimms. Das Kindertheater als Grundlustschule der aufgeklärten Nation: Zum Sechzigsten des Stücke-Erfinders Volker Ludwig. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.6.1997.


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