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Autorenverzeichnis: Krechel, Ursula

Name: Krechel, Ursula
Adresse: c/o Suhrkamp Verlag, Lindenstraße 29-35, 60325 Frankfurt
Biographie: 4.12.1947 in Trier; Dr. phil. Schriftstellerin (Gedichte, Erzählungen, Romane, Theaterstücke, Hörspiele, Essays). Von 1966 bis 1972 Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Köln. In dieser Zeit auch Theaterarbeit mit jugendlichen Untersuchungshäftlingen und Dramaturgen- Tätigkeit. 1972 Promotion mit einer Arbeit über Herbert Ihering. Seither freie Schriftstellerin. Lebt heute in Berlin.
Gruppen und Preise: P.E.N.-Zentrum der Bundesrepublik Deutschland seit 1982. Arbeitsstipendium für Berliner Künstler 1980, Stipendium "Auswärtige Künstler zu Gast in Hamburg" 1982, Writer in Residence an der Universität Warwick (England) 1984, Stipendium der deutschen Länder in der Casa Baldi Olevano Romano (Italien) 1984, 1. Internationaler Eifel Literatur Preis 1994, Writer in Residence an der Washington University St. Louis 1991, Martha-Saalfeld- Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz 1994, Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Edenkoben 1995, Elisabeth-Langgässer-Preis 1997, Münchener Jugend- Dramatiker-Preis 1997, Dozentur am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig 1997/98 und 1999; Dozentur an der Hochschule der Künste Berlin 1998/99.
Bibliographie: Prosa: Zweite Natur. Roman. Darmstadt, Neuwied 1981 (Taschenbuchausgabe Frankfurt am Main 1983, Fischer). - Die Freunde des Wetterleuchtens. Prosa. Darmstadt 1990. - Sizilianer des Gefühls. Erzählung. Frankfurt am Main 1993. Lyrik: Nach Mainz! Gedichte. Darmstadt, Neuwied 1977 (Taschenbuchausgabe München 1983, dtv). - Verwundbar wie in den besten Zeiten. Gedichte. Darmstadt, Neuwied 1979. - Rohschnitt. Gedicht in sechzig Sequenzen. Darmstadt, Neuwied 1983. - Vom Feuer lernen. Gedichte. Darmstadt, Neuwied 1985. - Kakaoblau. Gedichte. Salzburg 1989. - Technik der Erwachens. Gedichte. Frankfurt am Main 1992. - Äußerst innen. Gedichte zu Radierungen von Irmgard Flemming. Frankfurt am Main 1993. - Landläufiges Wunder. Gedichte. Frankfurt am Main 1995. - Ungezürnt. Gedichte. Frankfurt/M. 1997. - Verbeugungen vor der Luft. Salzburg 1999. Theater: Erika. Theaterstück. Frankfurt am Main 1974 (übersetzt ins Holländische, Norwegische, Schwedische, Japanische, Polnische). - Aus der Sonne. Theaterstück. Frankfurt am Main 1985. - Sitzen Bleiben Gehen. Theaterstück. Frankfurt am Main 1989. - Ich glaub, mich tritt ein Meerschwein. Theaterstück für Kinder. Frankfurt am Main 1997. Hörspiel: Zwei Tode. Radio Bremen/Hessischer Rundfunk 1975. - Die Entfernung der Wünsche am hellen Tag. Radio Bremen/Hessischer Rundfunk 1977. - Das Parkett, ein spiegelnder See. Radio Bremen/Westdeutscher Rundfunk 1979. - Der Kunst in die Arme geworfen. Kantate für Sprechstimmen. Sender Freies Berlin/Bayerischer Rundfunk/Westdeutscher Rundfunk 1982. - Glückselig, feindselig, vogelfrei. Norddeutscher Rundfunk/Sender Freies Berlin 1986. - Stadtluftundliebe. Südwestfunk 1988. - SitzenBleibenGehen. Südwestfunk 1990. - Näher am springenden Punkt. Norddeutscher Rundfunk 1991. - Zwischen den Ohrringen der Redefluß. Sender Freies Berlin/Südwestfunk 1991. - Bilderbeben. Bayerischer Rundfunk/Saarländischer Rundfunk 1991. - Erika. Westdeutscher Rundfunk 1992. - Mein Hallo dein Ohr. Südwestfunk 1995. - Im Ohrensaal. Nach Motiven von Unica Zürn. Bayerischer Rundfunk 1995. - Unendliches Türenschlagen. Norddeutscher Rundfunk 1997. Essay: Selbsterfahrung und Fremdbestimmung. Bericht aus der Neuen Frauenbewegung. Darmstadt, Neuwied 1975 (3., um ein Nachwort erweitere Neuauflage 1978; erweiterte Neuausgabe 1982). - Lesarten. Von der Geburt des Gedichts aus dem Nichts. Essays. Darmstadt 1982. - Mit dem Körper des Vater spielen. Essays. Frankfurt am Main 1992. Literatur: Zum Gesamtwerk: Rita Mielke: Artikel "Ursula Krechel". In: Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (Stand: 1986). - Petra Ernst: Artikel "Ursula Krechel". In: Neues Handbuch der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur seit 1945. Hrsg. von Dietz-Rüdiger Moser. München 1990. Zu "Erika": Rudolf Krämer-Badoni: In einem fort das gleiche Bier. In: Die Welt, 1.3.1975. - Helmut Schmitt: Die arme Erika. In: Frankfurter Rundschau, 3.3.1975. Zu "Nach Mainz": Michael Zeller: Die Sensibilität der Neuen Sensibilität. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.3.1977. - Helmut Heißenbüttel: Nun singen sie wieder ... In: Deutsche Zeitung, 1.4.1977. - Karl Krolow: Ich kurier mich mit Poesie. In: Der Tagesspiegel, 24.4.1977. - Elsbeth Pulver: Beklemmend konkrete Träume, die Welt zu verändern. In: Luzerner Nachrichten, 10.5.1977. - Rolf Michaelis: "Nach Mainz!" In: Die Zeit, 29.7.1977. - Walter Helmut Fritz: Der Schriftsteller und das Mädchen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7.4.1979. Zu "Verwundbar wie in den besten Zeiten": Gabriele Dietze: Zeitgenossin der Eiszeit. In: Süddeutsche Zeitung, 10.10.1979. - Paul Kersten: In einer helleren Sprache. In: Deutsche Volkszeitung, 11.10.1979. - Peter Demetz: Die Körperlichkeit des Unkörperlichen. In: Frank- furter Allgemeine Zeitung, 29.3.1980. - Urs Bugmann: Tote Sätze voller Sucht nach Leben. In: Luzerner Neueste Nachrichten, 11.6.1980. Zu "Zweite Natur": Reinhard Baumgart: Der ganz normale Wahnsinn. In: Die Zeit, 6.3.1981. - Jörg Drews: Vier kleine Helden aus unserer Zeit. In: Süddeutsche Zeitung, 1.4.1981. - Volker Hage: Wortlos wie in schlechten Zeiten. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.4.1981. - m.v.: Gewählte Verwandtschaft auf Zeit. In: Neue Zürcher Zeitung, 10.4.1981. - Marlies Janz: Scheppern für Feministinnen. In: stern, 15.4.1981. - Hans Kricheldorff: Vier Parasiten im Ghetto. In: Die Welt, 25.4.1981. - Klaus Jeziorkowski: Aus dem Frankfurter Psychodrom. In: Der Spiegel, 4.5.1981. - Sybille Cramer: Hallo im Hüftschwung. In: Frankfurter Rundschau, 27.6.1981. - Hanns-Josef Ortheil: Vielfältiger Stillstand. In: Merkur, H. 6, 1981, S.637ff. - Gabriele Kreis: Verlorene Illusionen. In: Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 26.7.1981. Zu "Lesarten": Thomas B. Schumann: Keine Offenbarungen. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.11.1982. Zu "Rohschnitt": Harald Hartung: Aber das Ganze nie. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.3. 1983. - Heinrich Vormweg: Die Kluge, die Schöne, die Mutter. In: Süddeutsche Zeitung, 9./10.4.1983. - Wolfgang Minaty: Weh dem, der sich sicher wähnt. In: Die Welt, 24.9.1983. - Inge Meidinger-Geise: Aktuelle Prosa. In: Frankfurter Hefte, H.12, 1983, S. 77. - Elise Guignard: Gewohnte Bilder zerlegen. In: Schweizer Monatshefte, H.1, 1984, S.77-79. Zu "Vom Feuer lernen": Michael Raab: Gedichte gegen das Versinken in Traurigkeit. In: Vorwärts, 24.8.1985. - Michael Santak: Leben in Poesie. In: Frankfurter Rundschau, 9.10.1985. - Gerhard Stadelmaier: Über die Zeile gebrochen und kurz geschlossen. In: Die Zeit, 11.10.1985. - Gert Ueding: Bevor der Sturm kam. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.10.1985. - Heinrich Vormweg: "Man lernt nicht, ist die Nacht besternt". In: Süddeutsche Zeitung, 14./15.12.1985. Zu "Kakaoblau": Wulf Segebracht: Der gequälte Regenwurm. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.5.1989. - Sybille Cramer: Lyrischer Kindskopf, kakaoblau. In: Die Zeit, 8.12.1989. Zu "Die Freunde des Wetterleuchtens": Jürgen Jacobs: Der Kopf des Komikers. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.10.1990. - Christina Weiss: Zwischen den Ohrringen der Redefluß. In: Süddeutsche Zeitung, 13.11.1990. - as.: Nahtstellen. In: Neue Zürcher Zeitung, 29.11.1990. - Hubert Spiegel: Morsegefühle. In: tageszeitung, 7.12.1990. - Ludwig Harig: Den Kram hinschmeißen. In: Die Zeit, 28.12.1990. - Werner Schulze-Reimpell: Fremdheit im Vertrauten. In: Stuttgarter Zeitung, 11.1.1991. - Klaus J. Ramm: Schrille, glitzernde Wüsten. In: Der Tagesspiegel, 17.2.1991. - Alexander von Bormann. Spaltung der Köpfe und Grammatik. In: Frankfurter Rundschau, 23.3.1991. Zu "Technik des Erwachens": Michael Braun: Weißes Rauschen. In: Die Zeit, 10.4.1992. - Arnim Juhre: Balladen aus Berlin in Preußischblau. In: Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 10.4.1992. - Hans-Peter Kunisch: Luzid und kryptisch. In: Neue Zürcher Zeitung, 29.5.1992. - Martin Ripkens: Das Abseits als unsicherer Ort. In: Frankfurter Rundschau, 20.6.1992. - Werner Fuld: Wut auf bleiche Tintenschwengel. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.6.1992. - Heinrich Vormweg: Vom Zerfall der früheren Gewißheiten. In: Süddeutsche Zeitung, 2./3.1.1993. Zu "Mit dem Körper des Vaters spielen": Barbara Schweizer-Meyer: Vaterwelt und Kreativität. In: Neue Zürcher Zeitung, 3.2.1993. Zu "Sizilianer des Gefühls": Helmut Koopmann: Kleinbürger sind gewissensrein. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.4.1993. - Joachim Kaiser: Carlos Kindheit. In: Süddeutsche Zeitung, 15./16.5.1993. - Susanne Broos: Umstürzbare Muster. In: Frankfurter Rundschau, 24.5.1993. - Barbara Schweizer-Meyer: "Aus der Art geschlagen". In: Neue Zürcher Zeitung, 16.6.1993. - Leonore Schwartz: Lebenskrankheit Schweigen. In: Der Tagesspiegel, 20.6.1993. - Gertrud Raeber: Von der Unmöglichkeit, die Schuld der Väter im eigenen Leben abzutragen. - Ein Partisan der Schrift. In: Frankfurter Rundschau, 31.7.1993. - Michael Buselmeier: Dicke Familienluft. In: Die Zeit, 10.9.1993. - Ruth Fühner: Wild entschlossen zur Poesie - am Rande des Kitschs. In: Badische Zeitung, 4.12.1993. - Richard Christ: Eifel-Tragödie in drei Akten. In: neue deutsche literatur, Nr.6/1993, S.143-145. Zu "Landläufiges Wunder": Michael Braun: Rost in Rostock. In: Die Zeit, 13.10.1995. - Hanno Helbling: Fliesenparadiese. In: Neue Zürcher Zeitung, 4./5.11.1995. - Heribert Hoven: Lieber! Leser! Liebe! Lies! In: Süddeutsche Zeitung, 11./12.11.1995. Zur Theaterarbeit: Anke Roeder: Unspielbar. Das wird gespielt. Gespräch mit Ursula Krechel. In: Autorinnen. Herausforderungen an das Theater. Herausgegeben und eingeleitet von Anke Roeder. Frankfurt am Main 1989.


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