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Autorenverzeichnis: Fuchs, Gerd

Name: Fuchs, Gerd
Adresse: Loehrsweg 12, 20249 Hamburg
Biographie: 14.9.1932 in Nonnweiler/Saar; Dr. phil. Schriftsteller (Romane, Erzählungen, Essay, Drehbuch). Wuchs in Hermeskeil auf, besuchte das Gymnasium in Trier (Abitur 1952). Studium der Germanistik und Anglistik in Köln, München und London. Legte das erste Staatsexamen für das Lehramt an Höheren Schulen 1959 in Köln ab, das zweite Staatsexamen 1963 in Wuppertal. Danach als freiberuflicher Journalist tätig. 1964 Feuilleton-Redakteur bei der "Welt". 1967 Promotion zum Dr. phil. mit einer Arbeit über "Rilke in England". War 1967/68 Kultur-Redakteur des "Spiegel". Lebt seitdem als freiberuflicher Schriftsteller in Hamburg. Wurde 1973 bei der Gründung der "AutorenEdition" zum Vertreter der Autoren gewählt, 1975 zum Mitherausgeber des Verlags "AutorenEdition" (bis zum Ende der AutorenEdition 1982).
Gruppen und Preise: P.E.N.- Zentrum der Bundesrepublik Deutschland, Verband deutscher Schriftsteller (VS) Hamburg. Stipendium des Lessing-Preises der Freien und Hansestadt Hamburg 1974, Förderpreis für Literatur der Freien und Hansestadt Hamburg 1985, Writer in Residence 1989 am Dartmouth College in Hanover/New Hampshire, 1991/92 am Deutschen Haus der New York University, Kunstpreis der Stadt Saarbrücken 1992.
Bibliographie: Landru und andere. Erzählungen. München 1966. - Beringer und die lange Wut. Roman. München 1973. - Ein Mann fürs Leben. Erzählung. München, Königstein/Ts. 1978 (Taschenbuchausgabe bei dtv 1987). - Stunde . Roman. München, Königstein/Ts. 1981. - Die Amis kommen. Ein Hitlerjunge erlebt das Kriegsende. Reinbek 1984 (rororo rotfuchs 359). - Schinderhannes. Roman. Hamburg 1986 (Taschenbuchausgabe bei dtv 1991). - Katharinas Nacht. Roman. Hamburg 1992. - Schußfahrt. Roman. Hamburg 1995. - Easy und Scheer. Jugendroman. Zürich, Frauenfeld 1995. - Fuffy und Max. Jugendroman. Zürich, Frauenfeld 1997. Theater: Ein Mann fürs Leben. Uraufführung Recklinghausen 1985. Fernsehfilme (Drehbücher): Ein Mann fürs Leben. ARD 1980. - Noch 1 Jahr und 6 Tage. ARD 1985. Literatur: Allgemein: Hermann Peter Piwitt: Den langen Gedanken auf die Zukunft bewahrt. (Zum 50. Geburtstag) In: Unsere Zeit, 14.9.1982. - Ursula Reinhold: Gerd Fuchs als Erzähler. In: Weimarer Beiträge, Heft4/1983, S.616-625. - Artikel "Gerd Fuchs" in: Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (Stand: 1.1.1996). Zu "Landru": Günter Blöcker: Respekt vor dem Sujet. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.11.1966. - Urs Jenny: Ein literarisches Strickmuster. In: Die Weltwoche, 27.1.1967. - Wolfgang Werth: Forcierte Modelle. In: Die Zeit, 17.3.1967. Zu "Beringer": Peter W. Jansen: Fast eine gelungene Rettung ins Kollektiv. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.11.1973. - Heinrich Vormweg: Sozialismus fürs breite Publikum. In: Süddeutsche Zeitung, 15.11.1973. - Dagmar Plötz: Auf dem Weg zur Arbeitsklasse. In: kürbiskern, Heft 4/1973, S.794-800. - Rolf Becker: Das Ziel heißt Parteinahme. In: Der Spiegel, Heft 6/1974. - Martin Gregor- Dellin: Das halbe Idyll. In: Die Zeit, 22.2.1974. - Hans Joachim Bernhard: Gerd Fuchs: Beringer und die lange Wut. In: Weimarer Beiträge, Heft 2/1976, S.133-145. Zu "Ein Mann fürs Leben": Norbert Schachtsiek-Freitag: Psychogramm einer Partnerbeziehung. In: Frankfurter Rundschau, 30.10.1978. - Lutz-W. Wolff: Ein Hausherr ohne Familie. In: Die Welt, 18.11.1978. Zu "Stunde ": Hermann Peter Piwitt: Ein Stück Provinz als Exempel. In: Der Spiegel, Heft 27/1981. - Rainer Petto: Hermeskeil oder was? In: Saarbrücker Zeitung, 2.7.1981. - Jochen Schmidt: Ein Riß im Film der Geschichte. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.8.1981. - Ulrike Theilig, Michael Töteberg: Das braune Reich - Staffage oder Thema? Tendenzen literarischer Faschismusdarstellung 1980/81. In: Sammlung. Jahrbuch für antifaschistische Literatur und Kunst, Band 4, Frankfurt am Main 1981, S.57-73. - Helmut Peitsch: Realistische Vergangenheitsbewältigung? Probleme literarischer Faschismusdarstellung in Romanen der AutorenEdition. In: Das Argument. 1985. Sonderband 108: Literatur der siebziger Jahre, S.81-100. Zu "Schinderhannes": Thomas Neumann: Nicht gesellschaftsfähig. Gerd Fuchs' Entdeckung des Schinderhannes. In: Düsseldorfer Debatte. Heft 8/9, 1986, S.43-52. - Stephan Reinhardt: Ausgebliebener Funkenschlag. In. Frankfurter Rundschau, 1.10.1986. - Agnes Hüfner: Ausklang der Revolution. In: Süddeutsche Zeitung, 15.10.1986. - Detlef Grumbach: Hallo Mainz! Republik! In: Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 30.11.1986. - Roland Groß: Robin Hood aus den Hunsrückwäldern. In: Die Zeit, 5.12.1986. - Werner Fuld: Traum der Anarchie. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.12.1986. Zu "Katharinas Nacht": Detlef Grumbach: Der letzte Tanz im alten Jahr. In: Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 10.4.1992. - Esther Knorr- Anders: Verzweifelte Liebe in der Hölle von Verdun. In: Welt am Sonntag, 5.7.1992. - Vera Botterbusch: Von der Insel des Widerstandes. In: Süddeutsche Zeitung, 5./6.1.1993. Zu "Schußfahrt": Dietmar Sous: Der Schnee von heute. In: Freitag, 24.3.1995. - Detlef Grumbach: Ungleiche Brüder. In: Die Woche, 2.5.1995. - Jürgen Peters: Ein später romanpoetischer Sieg der Gruppe 47. In: Frankfurter Rundschau, 3./4.6.1995. - Hans-Jürgen Schmitt: Bruno kommt voran. In: Süddeutsche Zeitung, 10./11.6.1995. - Hans Borgelt: Abfahrt ins Komische. In: Die Welt, 15.7.1995. Zu "Easy und Scheer": Michael Harry: Im Netz. In: Freitag, 17.11.1995. - Jürgen Stahlberg: Immer locker bleiben. In: Frankfurter Rundschau, 21.11.1995. - Hajo Steinert: Eine aufregende Klassenfahrt. In. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.12.1995. - Konrad Heidkamp: Isabelle schreibt sich Easy. In: Die Zeit, 5.7.1996.


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